Berater im Gespräch mit angestellten Ärzten

 

Bedeutung des Praxiskaufvertrags wird oft unterschätzt

Der Praxiskaufvertrag hat in der steuerlichen und rechtlichen Beratung eine enorme praktische Bedeutung. Jeder freiberuflich tätige Arzt kommt mit diesem Thema mindestens zweimal in seinem Leben in Berührung. Für den niederlassungswilligen Arzt ist der Kauf einer Praxis der Beginn seiner Selbständigkeit und meist die einzige Möglichkeit, in die vertragsärztliche Versorgung einzusteigen.

Praxisverkauf im Spannungsfeld Zivil-, Steuer- und Nachbesetzungsrecht

Für den niedergelassenen Arzt ist der Verkauf seiner Praxis regelmäßig der Schlussakkord seiner selbständigen beruflichen Tätigkeit und unverzichtbarer Teil der Altersversorgung. Dabei ist der Verkauf einer Praxis ein komplexer Vorgang, der nicht nur die finanziellen und wirtschaftlichen Interessen von Verkäufer und Käufer berührt, sondern ganz besonders im Spannungsfeld zwischen Zivil-, Steuer- und Nachbesetzungsrecht steht.

Praxiserprobte Formulierungsvorschläge für den Berater

Vom steuerlichen und rechtlichen Berater wird dabei selbstverständlich erwartet, dass er alle komplizierten zivil-, berufs-, vertragsarzt- und steuerrechtliche Verzahnungen und Problembereiche kennt und Lösungen beraten kann. Das Seminar beleuchtet den Praxiskaufvertrag aus all diesen Blickwinkeln und liefert Ihnen konkrete und praxiserprobte Formulierungsvorschläge.

Steuerliche Optimierung des Praxisverkaufs

Dabei wird neben den zivilrechtlichen Regelungen vor allem auch ein Augenmerk auf die steuerliche Optimierung des Praxisverkaufs gerichtet, insbesondere wenn es um die steuerlichen Vergünstigungen der §§ 16 IV, 34 EStG geht. Neben den Standardfällen eines Praxisverkaufs werden dabei auch besondere Übergabeszenarien dargestellt, vor allem der Verkauf einer Praxis bei Tod des Inhabers oder der Verkauf gegen Leibrente oder dauernde Last.

 

Qualität dieses Seminars:

Vorjahresnote 1,4Vorjahresnote 1,4
Qualitätsberichte: So setzt sich diese Note zusammen

 

 

Auszug aus dem Seminarprogramm

Die Umstrukturierung von Berufsausübungsgemeinschaften und Praxisgemeinschaften (Gesellschaftseintritt, -austritt, -wechsel) konkret an Hand von täglichen Praxisfällen nach

  • zivilrechtlichen,
  • vertragsarztrechtlichen,
  • ertragsteuerlichen,
  • umsatzsteuerlichen und
  • buchungstechnischen Aspekten.

Schritt für Schritt vom Problemfall zur Lösung mustergültig gelöst.


 

Referenten

Holger Wendland Steuerberater und Dipl.-Finanzwirt
Holger Wendland
Seit 1992 in der Beratung von Leistungserbringern tätig;
Inhaber der Wendland Steuerberatungsgesellschaft Wirtschaftsberatungsgesellschaft mbH;
seit 08/2008 fachlicher Leiter des Lehrgangs Fachberater für den Heilberufebereich;
seit 2013 Leiter des Lehrgangs "Fachberater Gesundheitswesen"


Stefan Rohpeter Rechtsanwalt, Fachanwalt für Medizinrecht
Stefan Rohpeter
Seit 2004 ausschließlich im Fachgebiet Medizinrecht tätig;
Honorarärzte, Konsiliarärzte, Belegärzte, Ambulantes Operieren am Krankenhaus, hochspezialisierte ambulante Leistungen (§ 116 b SGB V), intersektorale Versorgung zur strategischen Positionierung;
Inhaber der Kanzlei Medizin im Recht;
seit 01/2013 - Referent des Lehrgangs „Fachberater Gesundheitswesen


alternativ:

rothammer Rechtsanwalt und Steuerberater
Dr. Thomas Rothammer
Fachanwalt für Medizinrecht;
Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht;
Fachanwalt für Arbeitsrecht;
Partner der Kanzlei v. Düsterlho, Rothammer & Partner mbB, Regensburg;
seit 2005 tätig auf dem Gebiet des Medizinrechts, insbesondere im Bereich ärztliche Kooperationen und Vertragsarztrecht;
Referent bei der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns und der Europäischen Akademie für zahnärztliche Fort- und Weiterbildung eazf.


alternativ:

RA FA Medizinrecht Michael Frehse, Münster


 

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