IBG Seminarteilnehmer am Sylter Strand mit Füßen im Wasser
Gekonnt Heilberuflern die Optimierung von Einnahmen aufzeigen

Die betriebswirtschaftliche Beratung von (Zahn-)Ärzten setzt besondere Kenntnisse im Abrechnungswesen voraus. Wenn auch dem Steuerberater EBM / BEMA / GOÄ / GOZ als Bücher mit sieben Siegeln erscheinen und dazu führen, eher Abstand zu dieser Thematik zuhalten, ist es dennoch ein Leichtes, den (Zahn-)Ärzten an Hand ihrer Abrechnung die Möglichkeiten einer Optimierung ihrer Einnahmen aufzuzeigen.

Und Hand aufs Herz: Gibt es eine bessere Situation für den Steuerberater, als auf eine Optimierung der Einnahmen hinzuweisen? Solch ein Hinweis schlägt jeden Steuerspartipp bzw. zieht selbigen nach sich!

Referentinnen mit langjähriger Expertise

Die Referentinnen sind erfahrene Praktikerinnen mit langjähriger Expertise auf ihren Fachgebieten. Sie stellen in einfacher Art und Weise die Grundlagen und die notwendigen Details dar, die den Steuerberater zu einem adäquaten Berater im Rahmen seiner Aufgabenstellung machen.

Konkret umsetzbare Arbeitshilfen

Praktische Handlungsweisungen und Checklisten sind konkret umsetzbare Arbeitshilfen in der Steuerpraxis.

Abgerundet wird das Seminarangebot durch StB Holger Wendland, der Hinweise gibt, welche steuerlichen Probleme sich aus einer Abrechnung von (zahn-)ärztlichen Leistungen interpretieren lassen.

Außerdem gibt er einen kurzen Überblick über am Markt befindliche Arbeitshilfen/Tools zur betriebswirtschaftlichen Beratung in diesem Metier.

 

Auszug aus dem Seminarprogramm

 

Tag 1
Was kann ein Steuerberater zur Optimierung des vertragsärztlichen Honorars seiner Mandanten beitragen?
  • Basiswissen und Neuerungen im vertragsärztlichen Vergütungssystem
    - Terminservice- und Versorgungsgesetz 2019 und andere Ideen des Gesundheitsministeriums
    - EBM 2019/2020 oder EBM-Reform light
  • Ertragssteigerungen durch Selektivverträge
  • Hausarztzentrierte Versorgung
    - Selektivverträge von A-Z
  • Spielräume bei der vertragsärztlichen Honorierung
  • Frei vergütete Leistungen
    - Vorteile durch nichtärztliches Praxispersonal
    - Ambulante Spezialfachärztliche Versorgung
    - Vergütung psychotherapeutischer Leistungen
  • Vorteile durch Kooperationsmodelle BAG / MVZ
    - Jobsharing
    - Praxisnetze
  • Beratungsansätze durch Praxissoftwareauswertungen
  • Plausibilitätsprüfung / KV-übergreifende Abrechnungsprüfung
  • Kassenregresse und wie kann der Arzt geschützt werden?
  • Interpretation eines Abrechnungsbescheides: Wann ist ein Rechtsmittel zu empfehlen?

RA Sabine Steinmann, Bochum


Tag 2
Betriebswirtschaftliche Zahnärzteberatung 2020 exklusiv

Optimale betriebswirtschaftliche Beratung von Zahnarztpraxen durch den Steuerberater

  • Aktuelle Strukturen und Konzepte in Zahnarztpraxen
  • Was kann der Steuerberater zur Optimierung der Praxiseinnahmen des Zahnarztes beitragen?
  • Ermittlung der optimalen Kostenstruktur
  • Was darf ein angestellter Zahnarzt kosten?
  • Wie ermittle ich den Mindestumsatz?
  • Wie ermittle ich den notwendigen Umsatz je Stunde?
  • Aufbau BWA im Verhältnis zur zahnärztlichen Abrechnungsstruktur
  • Wie wichtig sind Budgetierung, Honorarverteilungsmaßstab und Degression für eine Zahnarztpraxis?
  • Auswirkungen von Wirtschaftlichkeitsprüfungen
  • Honorarfallen und -verluste kennen, aufspüren und vermeiden
  • Stellschrauben zur Gewinnsteigerung in einer Zahnarztpraxis

Betriebswirtin IHK Karina Müller, Flensburg

Tag 3
K(Z)V-Abrechnungen und ihr Informationsgehalt für den Steuerberater; Arbeitshilfen / Tools zur Unterstützung betriebswirtschaftlicher Beratung

StB Dipl.-Finanzwirt Holger Wendland, Erftstadt

 

Referenten

Sabine Steinmann Rechtsanwältin
Sabine Steinmann
Leitung Geschäftsbereich Widersprüche und Plausibilitätsprüfung der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) mit fünf Abteilungen zu Fragen rund um das vertragsärztliche Honorar;
Nebenberuflich Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt Fortbildung für Steuerberater, Rechtsanwälte und Ärzte zum Vertragsarztrecht


Karina Müller Betriebswirtin Handelsfachwirtin IHK
Karina Müller
Zahnmedizinischen Verwaltungshelferin (ZMV), QM-Beauftragte und interne Auditorin DIN EN ISO 9001 mit Schwerpunkt Zahnmedizin;
Bachelor Professional of Trade and Commerce (CCI);
Certified Business Economist;
Seit 2002 : Betreuung von Zahnarztpraxen in den Bereichen Praxisführung, Abrechnung und Qualitätsmanagement;
Fort- und Weiterbildungsreferentin in der Dentalbranche


Holger Wendland Steuerberater und Dipl.-Finanzwirt
Holger Wendland
Seit 1992 in der Beratung von Leistungserbringern tätig;
Inhaber der Wendland Steuerberatungsgesellschaft Wirtschaftsberatungsgesellschaft mbH;
seit 08/2008 fachlicher Leiter des Lehrgangs Fachberater für den Heilberufebereich;
seit 2013 Leiter des Lehrgangs "Fachberater Gesundheitswesen"



 

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