umsatzsteuer-intensiv

Fehleinschätzung des Risikos von Beratern

Letztes Jahr wurde nach dem Umsatzsteuerseminar 2017 von einem Kollegen gefragt: „Warum sitzen hier nicht mindestens 30 - 40 Kollegen? Bei den Ärzten haben wir ja so viele Umsatzsteuerprobleme, so viel umsatzsteuerliches Haftungsrisiko wie in kaum einer anderen Branche."

Wie arbeitet die Task-Force?

Ja, das ist richtig; deswegen hat die Finanzverwaltung auch bereits 2013 eine Task-Force eingerichtet um z.B. umsatzsteuerliches Know-How innerhalb der gesamten Finanzverwaltung konzentriert aus- und zu verwerten. Mittlerweile müssen in einigen Bundesländern die Ärzte flächendeckend Umsatzsteuererklärungen abgeben.

Minimierung des Haftungsrisikos

Wir leuchten im Seminar die dunklen Nischen des Umsatzsteuerrechts im Heilberufebereich aus, damit Sie anschließend Ihr Beratungs- und Haftungsrisiko minimieren können.

Teilnehmerzahlen wachsen mit der Dringlichkeit

Unsere stetig steigenden Teilnehmerzahlen zu diesem Seminarthema bestätigen die Wichtigkeit und Dringlichkeit dieses Themas. Das über 150-seitige Seminarskript dokumentiert diese durch viele Einzelfälle geprägte Besteuerungssituation.

 

Qualität dieses Seminars:

Vorjahresnote 1,4Vorjahresnote 1,6
Qualitätsberichte: So setzt sich diese Note zusammen

 

Auszug aus dem Seminarprogramm

Sachlicher Umfang der Steuerbefreiung
  • Anwendungsbereich und Umfang der Steuerbefreiung
  • Welche Leistungen unterliegen der Steuerbefreiung?
  • Zum Begriff „ärztliche Heilbehandlung“
  • Schönheitsoperationen
  • Mittelbare / unmittelbare ärztliche Tätigkeit
  • Katalog einzelner (med.) Leistungen
Tätigkeiten ohne Steuerbefreiung
Nachweis der Umsatzsteuerbefreiung
  • Differenzierung Heilberufe / Heilhilfsberufe
  • Dokumentationspflichten
  • Formen des Nachweises
  • Problematik Arzt-Patienten-Geheimnis contra steuerliche Beweislastpflichten
  • Praktische Probleme in der Umsetzung und ihre Lösungen
Top-Aktuell: EuGH-Entscheidung zum Problemkreis Praxisgemeinschaften
  • EuGH-Urteil v. 04.05.2017 und EuGH-Urteile v. 21.09.2017 und ihre Konsequenzen in der Praxis
  • Voraussetzungen zur Erlangung der Umsatzsteuerbefreiung bei Praxisgemeinschaften
  • Abgrenzung zur Überlassung von Praxiseinrichtungen durch einen Arzt
  • Überlassung von OP-Einrichtungen, Problematik der Einheitlichkeit der Leistung
  • Überlassungstatbestände in einer Berufsausübungsgemeinschaft
Haftungsgefahren beim Problemkreis Praxisveräußerung / Umstrukturierung
  • Geschäftsveräußerung im Ganzen und ihre Abgrenzung
  • Übertragung von Gesellschaftsrechten
  • Problemkreis Überlassung von immateriellen Wirtschaftsgütern (z.B. Praxiswert, wirtschaftlicher Vorteil etc.)
  • Schwerpunkt-Thema:
    Umsatzsteuer in der Zahnarztpraxis, Eigenlabor, Einheitlichkeit der Leistung, Implantologie, Reverse-Charge-System
Umsatzsteuerliche Probleme in Pflegeeinrichtungen
  • Begriff der Einrichtung i.S.d. § 4 Nr. 16 UStG
  • 25 % der Fälle - Wie wird gerechnet?
  • 10 % Nichtbeanstandungsgrenze
  • BFH-Rechtsprechung zur Frage der Eignung von Pflegekräften
  • Betreuungsleistungen durch Pflegeeinrichtungen und ihre richtige steuerliche Einordnung
  • Abgrenzung zu ertragsteuerlichen Fragestellungen

 

Referent:

Holger Wendland Steuerberater und Dipl.-Finanzwirt
Holger Wendland
Seit 1992 in der Beratung von Leistungserbringern tätig;
Inhaber der Wendland Steuerberatungsgesellschaft Wirtschaftsberatungsgesellschaft mbH;
seit 08/2008 fachlicher Leiter des Lehrgangs Fachberater für den Heilberufebereich;
seit 2013 Leiter des Lehrgangs "Fachberater Gesundheitswesen"



 

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