umsatzsteuer-intensiv

Praxisbeispiel 6.127,50 € Mehrbelastung für den (Zahn-)Arzt

Mit ca. 235.000 Millionen Euro (235.000.000.000 €) in 2018 (nach 226.355 Millionen Euro in 2017; Aufkommensanstieg um 3,8 %) ist die Umsatzsteuer die aufkommensstärkste Steuerart in Deutschland. Stellt ein Betriebsprüfer aus heutiger Sicht für einen Prüfungszeitraum 2015 - 2017 "nur" 10.000 € zusätzliche umsatzsteuerpflichtige Umsätze je Jahr fest, kostet dies dem (Zahn-)Arzt "nur" 5.700 € zzgl. Zinsen in Höhe von 427,50 € bis 30.06.2019, also insgesamt 6.127,50 €.

Drastische Auswirkung bei Kippen der Kleinunternehmerregelung

Kippt hierbei sogar noch die Kleinunternehmerregelung, die bisher 17.000 € Umsätze ohne Umsatzsteuerbelastung beließ, erhöht sich die Summe um weitere 10.416,75 € auf insgesamt 16.544,25 €.

Haftungsrisiko für den Steuerberater

Die Zahlen zeigen deutlich das Mehrergebnisrisiko aus der Umsatzsteuer auf, in vielen Fällen auch gleichzeitig ein Haftungsrisiko für den Steuerberater.

Umsatzsteuerpflicht im Heilberufe- und Pflegebereich weitet sich aus

Die Tendenz ist deutlich erkennbar: Immer mehr Umsätze im Heilberufe- und Pflegebereich werden umsatzsteuerpflichtig. Das Seminarprogramm verdeutlicht eindrucksvoll diesen Trend.

Rechtssichere Umsatzsteuerberatung für Mandanten ist gefragt

Wirken Sie mit Ihrem speziellen Know-How – auch durch dieses Seminar – diesem Trend entgegen und bieten Sie Ihren Mandanten im Heilberufe- und Pflegebereich eine rechtssichere Umsatzsteuerberatung an. Bestehende Mandanten werden es Ihnen durch Beständigkeit und zukünftige Mandate durch Mandatierung danken!

Wir freuen uns, Sie zu unserem speziellen Seminar begrüßen zu dürfen.


Qualität dieses Seminars:

Vorjahresnote 1,4Vorjahresnote 1,4
Qualitätsberichte: So setzt sich diese Note zusammen

 

 

Auszug aus dem Seminarprogramm

Umsatzsteuerliche Gefahren bei Praxisverkäufen, Partneraufnahmen, Umstrukturierungen und Realteilung
  • Wann liegt eine Geschäftsveräußerung im Ganzen vor?
  • Gefahrenquelle: Übertragung von immateriellen Wirtschaftsgütern wie Praxiswert und/oder immaterielles Wirtschaftsgut "wirtschaftlicher Vorteil"
  • Anwendung Kleinunternehmerregelung
  • Haftung nach § 75 AO
  • Notwendige Vertragsregelungen
Praxisgemeinschaften in umsatzsteuerlichen Fokus
  • Die EuGH-Urteile DNB-Banka / AVIVA / EU-Kommissiongg. Deutschland und die Auswirkung auf die Umsatzsteuer  im Heilberufe- und Pflegebereich
  • Ausblick auf gesetzgeberische Maßnahmen und notwendige Verhaltens- und Beratungsstrategien bis dahin
  • BFH-Urteil vom 22.11.2018 (Änderung der Rechtsprechung: Die Bruchteilsgemeinschaft ist kein Unternehmer; Unternehmer ist der jeweilige Bruchteilseigentümer mit seinen anteiligen Umsätzen => Auswirkung auf die Beratung von Ärzten und Zahnärzten. Dringend notwendige Verhaltens- und Beratungsstrategien
Aktuelle Rechtsprechung und Verwaltungsanweisungen
Anhängige Verfahren beim BFH und EuGH und notwendige Ausrichtung in der Beratung
Umsatzsteuerliche Spezialfragen aus dem Heilberufe- und Pflegebereich
  • Umsatzsteuerliche Behandlungen von Betreuungsleistungen in der Pflege
  • Umsatzsteuerliche Behandlungen von hauswirtschaftlichen Leistungen in der Pflege
  • Umsatzsteuerliche Behandlung von Überlassungen an Arbeitnehmer (PKW, Telefon usw.)
  • Gewährung von Zuschüssen unter Auflagen durch K(Z)Ven und Kommunen im Zusammenhang mit der Niederlassung: Echter oder unechter Zuschuss?

Steuerberater Dipl.-Finanzwirt Holger Wendland
(Fachberater Gesundheitswesen IBG/HS Bremerhaven)

 

Referent

Holger Wendland Steuerberater und Dipl.-Finanzwirt
Holger Wendland
Seit 1992 in der Beratung von Leistungserbringern tätig;
Inhaber der Wendland Steuerberatungsgesellschaft Wirtschaftsberatungsgesellschaft mbH;
seit 08/2008 fachlicher Leiter des Lehrgangs Fachberater für den Heilberufebereich;
seit 2013 Leiter des Lehrgangs "Fachberater Gesundheitswesen"


 

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